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Rad-Reportagen Schwarzwald

Günstige Wege zum eigenen E-Bike

01.11.2018

Bereits vor einigen Jahren haben sogenannte E-Bikes den Fahrradmarkt erobert. Nach aktuellen Verkaufszahlen hält der Boom weiter an und mittlerweile verfügt fast jedes neue Rad über eine elektronische Unterstützung. Dank moderner Antriebstechnik sind Elektro-Fahrräder eine echte Alternative, denn die Leistung ist nur noch bedingt von der Tretkraft des Nutzers abhängig. Allerdings haben E-Bikes auch ihren Preis und dieser liegt meist oberhalb der 1.000 EUR-Grenze. Wer das Geld dafür nicht hat, muss seinen Traum vom eigenen E-Bike aber nicht gleich begraben, denn es gibt ein paar gute Alternativen für die Finanzierung. Per Kredit und mit einigen wissenswerten Informationen zum Thema E-Bikes kann das passende Rad schon bald Ihnen gehören.

E-Bike-Markt bietet interessante Optionen

Bundesweit werben Händler mit tollen Angeboten für elektronische Fahrräder, die nur für einen bestimmten Zeitraum gültig sind. Doch keine Sorge, gute Preise gibt es immer wieder und man muss nicht gleich das nächstbeste Fahrrad nehmen, das auf dem Markt verfügbar ist. Vielmehr kommt es darauf an, ob das E-Bike zu einem selbst passt und den Anforderungen gerecht wird. Zunächst einmal sind hier zwei Antriebstechniken zu unterscheiden, die sich steuer- und versicherungstechnisch bemerkbar machen. So gibt es Elektrofahrräder mit einem unterstützenden Motor und solche, die voll automatisch fahren. Für letztere ist ein Mofa-Führerschein Grundvoraussetzung; ebenso wie die Anbringung eines entsprechenden Kennzeichens. Für Räder mit elektronischer Unterstützung gilt diese Regelung nicht; vorausgesetzt, die Technik greift nur bis zu einer Maximalgeschwindigkeit von 25 km/h. Ferner spielt die Akkuleistung eine entscheidende Rolle. Als Vergleichswert wird hier meist eine maximale Reichweite angegeben. Diese sollte bei der Berechnung stets über dem tatsächlichen Bedarf liegen, da Temperaturen und die Unterstützungsleistung stets variieren. Ist ein Akku einmal leer, wird die Fahrt mit einem Elektro-Fahrrad schnell zur Höllenqual. Das liegt insbesondere an dem hohen Eigengewicht des Bikes, das auf die verbaute Technik zurückzuführen ist.

Passendes E-Bike finden

Längst besteht der E-Bike-Markt nicht mehr nur aus Trekkingrädern für Damen und Herren. Kinderfahrräder, Tourenräder, Mountainbikes und Klappfahrräder zählen ebenso zum Angebot wie Renn-, Liege- und Lastenfahrräder. Doch welches Fahrrad passt nun am besten? Dieser Frage sollte man unbedingt nachgehen, bevor man sich auf die Suche begibt. Werden regelmäßig größere Radtouren absolviert oder dient das Fahrrad der täglichen Nutzung, dürfte die Wahl auf ein Trekkingrad/Cityrad fallen. Ein solches ist im Regelfall für den Stadtverkehr geeignet und verfügt zudem über einen Gepäckträger. In 28er Zollgröße sind befestigte Wege und Straßen optimale Untergründe. Geht es allerdings öfters durchs Gelände, ist ein E-Mountainbike von Vorteil, das durch breitere Reifen, eine verbesserte Federung und einen stabileren Rahmen überzeugen kann. Früher als Kinderspielzeug verpönt, haben sich Klappfahrräder mit Elektroantrieb zur echten Alternative entwickelt. Sie eignen sich besonders gut für Kurzstrecken und lassen sich bequem im öffentlichen Nahverkehr mitnehmen und platzsparend verstauen. Neben Campern zählen vor allem Berufspendler zur Zielgruppe dieser Bikes.

Vor- und Nachteile von E-Fahrrädern

Noch bevor eine Kaufentscheidung fällt, sollten die Vor- und Nachteile von elektrobetriebenen Fahrrädern zur Kenntnis genommen werden. Im Vergleich zu klassischen Fahrrädern punkten E-Bikes wie folgt:

+ müheloses Überwinden von Steigungen
+ kraftsparendes Fahren
+ zügige Beschleunigung
+ konstante Fahrgeschwindigkeiten bei jedem Wetter.

Jedoch ergeben sich auch einige nennenswerte Nachteile, wie etwa:

- hohe Anschaffungskosten
- hohes Eigengewicht
- höhere Inspektions- und Instandsetzungskosten.

E-Bike günstig finanzieren

Neben lohnenswerten Rabatten bieten Fahrradhändler oftmals auch interessante Finanzierungsangebote an. Doch nicht nur Ratenzahlungen sind möglich. In einigen Fällen bestehen sogar Leasingmöglichkeiten. Allerdings sollte man die Angebote stets mit günstigen Krediten vergleichen, um bei der Nutzung des Rades möglichst unabhängig vom Händler zu sein. Zudem kann beim Barkauf ein höherer Preisnachlass erzielt werden. Eine weitere Alternative ist der Kauf von Gebrauchträdern, die es im Fachhandel sogar mit Garantie gibt. Bei einer dienstlichen Nutzung kann zugunsten der Finanzierung auch der Arbeitgeber angefragt werden; idealerweise lässt sich die Anschaffung sogar steuerlich geltend machen - hierbei kommt es jedoch auf den Einzelfall an.

E-Bike kaufen - neu oder gebraucht

Gebrauchte Elektrofahrräder sind eine interessante Option, da sie teils deutlich unter dem ursprünglichen Verkaufswert erworben werden können. Auch hier ist eine günstige Finanzierung möglich, aber ebenso sei zur Vorsicht gemahnt. Ist das Fahrrad vollfunktionstüchtig und in einem optisch guten Zustand, macht eine Ersatzteilabfrage beim Hersteller Sinn. Diese ist vor allem im Hinblick auf einen Austausch-Akku von Bedeutung, sollte dieser einmal kaputtgehen. Lässt sich dagegen ein neues Elektro-Fahrrad günstig finanzieren, sprechen Garantieleistungen und im Preis inbegriffene Inspektionen für den Kauf.