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Rad-Reportagen Schwarzwald

Fulminantes Triathlon-Wochenende in Offenburg

01.08.2010

Veranstaltung:
Hansgrohe Triathlon Offenburg 2010 | Sa, 31.07.2010 - So, 01.08.2010

Spannendes Finale mit den Jedermann-Wettbewerben des Hansgrohe Triathlons 2010.

Mit den Jedermann-Wettkämpfen auf der S- und M-Distanz endete heute ein fulminantes Sport-Wochenende in Offenburg. Beim zweitätigen Hansgrohe Triathlon rund um den Gifizsee gingen insgesamt 650 Profis und Breitensportler an den Start. Bei strahlendem Sonnenschein und Wassertemperaturen über 23 Grad hatten die Athleten an beiden Tagen ideale Bedingungen, um die drei Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen als Einzelstarter oder mit Freunden, Kollegen oder im Familienverbund in der Staffel auf den drei verschiedenen Distanzen zu
absolvieren.

Die neu ins Leben gerufene Sprint-Distanz am Samstag nutzten 130 Sportlerinnen und Sportler. Darunter auch viele Triathlon-Neulinge, die sich über 400 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und fünf Kilometern Laufen spannende Wettkämpfe lieferten. Schnellster Mann war Wolfgang Müller vom SV Schramberg mit einer Zeit von 1:00:44 Stunde. Bei den Frauen gewann Steffi Fischer aus Neuhausen vom TV Forst nach 1:07:31 Stunde.

Premiere für den Hansgrohe World Supersprint
Eine weitere Premiere war am Samstag der Hansgrohe World Supersprint, das Bundesliga-Rennen mit internationalen Stars der Triathlon-Szene. Bei den Damen gewann Anne Haug vom SYNERGIE-SPORTS Team TV 1848 Erlangen. Tony Dodds vom StartNet Team DSW 12 Darmstadt überquerte bei den Männern als erster die Ziellinie. Der Vorjahressieger Daniel Unger, Weltmeister von 2007, vom Hansgrohe Team Schwarzwald, musste sich aufgrund einer Reifenpanne mit Platz 13 begnügen. Auf der Radstrecke war es außerdem zu einem Sturz gekommen, nach dem Premysl Svarc vom Team Stiebel Eltron TSV Obergünzburg und Sean Donnelly vom StartNet Team DSW 12 Darmstadt ins Krankenhaus mussten. Inzwischen steht fest, dass beide Athleten auch dank der schnellen medizinischen Versorgung keine schwerwiegenden Verletzungen davontrugen. Wie aufwändig die Organisation einer solchen sportlichen Großveranstaltung mit drei verschiedenen Sportarten und über 300 Helfern ist, zeigte sich amSonntagmorgen. So konnten die Sportlerinnen und Sportler erst mit einer halben Stunde Verspätung in den Gifiz-See starten, da die Polizei die insgesamt 45 Kilometer lange Radstrecke noch nicht freigeben konnte.

Schließlich ertönte dann um 8.30 Uhr das erlösende Startsignal für die teils sogar aus der Schweiz und Frankreich angereisten Sportlerinnen und Sportler. Angefeuert wurden sie von unzähligen Zuschauern entlang der Strecke und im eigens auf dem Parkplatz des Gifiz-Strandbads aufgebauten Triathlon-Stadion. Mit einer herausragenden Zeit von 2:12:26 Stunden gewann Stefan Ebner aus Echterdingen die S-Distanz nach 1,5 Kilometern Schwimmen, 40 Kilometern Radfahren und 10 Kilometern Laufen. Ihrer Favoritenrolle wurde Kathrin Paetzold vom Hansgrohe Team Schwarzwald gerecht, die nach 2:23:22 Stunden als erste Frau die Ziellinie überquerte. Die längere M-Distanz (1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen) gewann Bruno Invernizzi nach 4:22:23 Stunden. Erste Frau war die Schweizerin Melanie Tunesi, die für die halbe Ironman-Distanz nur 29 Minuten länger benötigte als Invernizzi.

Perfektes Teamwork in der Staffel
Nicht Jeder hat seine Stärken in allen drei Sportarten. Insgesamt 43 Staffel-Teams auf allen drei Distanzen teilten sich die Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen auf. In der neuen Sprint-Distanz am Samstag gewann das Hansgrohe-Trio „Team-Brubroki-Student-Power“ aus Schramberg. Erfolgreiches Team-Work bewiesen am Sonntag auf der S-Distanz „Tria Schramberg 1“ sowie auf der MDistanz das „hansgrohe – Team 1“, die zu dritt aufs Siegertreppchen steigen konnten. Ausgepowert, aber stolz und glücklich passierten sowohl die Profis als auch die Freizeitsportler die Ziellinie und wurden dabei von vielen begeisterten Zuschauern und Fans in Empfang genommen. Aus den Händen eines waschechten Triathlon- Weltmeisters erhielten die Gewinnerinnen und Gewinner ihre Preise. Daniel Unger hatte es sich nicht nehmen lassen, den glücklichen Athleten die Pokale und Sachpreise zu überreichen. Auf alle Sportler wartete im Anschluss eine wohl verdiente Erfrischung und pures Duschvergnügen im Hansgrohe DuschTruck. Veranstalter Jörg Scheiderbauer und Torsten Mayer vom Titelsponsor Hansgrohe AG ziehen ein positives Fazit: „Gerade das neue Sprint-Format war ein voller Erfolg, da es sich als Triathlon-Schnupperdistanz für Einsteiger aber auch für Staffel-Formationen eignet. Die Premiere des World Supersprint hat rund 2.500 Zuschauer begeistert, da man hier Weltklasseathleten hautnah erleben kann und aufgrund der kurzen Wettkampfdauer von nur etwa einer Stunde immer für Spannung gesorgt ist.“ (PM Scheiderbauer Sports GmbH)

Hansgrohe Triathlon 2010
Hansgrohe Triathlon 2010
Hansgrohe Triathlon 2010
Hansgrohe Triathlon 2010

Links

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