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Rad-Reportagen Schwarzwald

VAUDE Trans Schwarzwald 2008: Tagebuch Team Ferienland

16.08.2008

Veranstaltung:
3. VAUDE Trans Schwarzwald | So, 10.08.2008 - Sa, 16.08.2008

Das Team Ferienland (die Brüder Seba und Bene) wird auf dieser Seite von allen 7 Trans Schwarzwald Etappen in Form eines Tagebuchs berichten.

7. Etappe, Grafenhausen - Murg-Niederhof
83,0 Kilometer und 2.090 Höhenmeter


GESCHAFFT

Der letzte Tag war richtig 1a, schönes Wetter, gute Strecke, wir hatten uns ja vorgenommen die letzte Etappe noch mal so richtig zu genießen, wir sind ziemlich locker los, keine Risiken eingehen und Gummibärchen haben wir noch eingepackt, wir dachten auf den letzten 10 km könnten wir die gemütlich essen, allerdings wussten wir nicht, das die Strecke vor dem Ziel technisch noch so schwierig würde - zumindest so, fürs Gummibärchen essen …

Gegen Ende der Etappe haben wir noch eine gute Gruppe gefunden, mit der wir sehr zügig bis zum Ziel vorankamen. Das führte dazu, dass wir heute unser bestes Tagesergebins mit Rang 33 eingefahren haben, obwohl wir zwischendrin auch mal das Tempo raus genommen hatten. Im Ziel waren wir schon froh, insgesamt gut angekommen zu sein, ohne Panne oder größeren Verletzungen, wir haben uns die ganze Woche so eingeteilt, dass wir nie blau gegangen sind, d. h. wir haben uns nicht übernommen.
Jetzt sind wir zufrieden mit uns, Gesamtwertung war immer so zwischen 34 und 37 und hat sich nun bei Platz 35 eingependelt. Die Veranstaltung insgesamt war top, man hat gemerkt, dass sich die Etappenorte echt Mühe gegeben haben und gestern gab es noch eine besondere Überraschung: bei unseren transportierten Taschen lag auf jeder ein duplo - fanden wir echt lieb, besonders nach dieser regnerischen, kalten Etappe.

Es ist echt krass, so eine Tour mal mitgemacht zu haben, man kann die ganzen Eindrücke gar nicht alle in Worte fassen, am Abend hatten wir immer gedacht, dies oder jenes hätten wir doch auch noch erwähnen können. Wir finden es echt empfehlenswert für jeden Biker einmal eine solche mehrtägige Tour mitzumachen. Man lernt viele Leute kennen und sieht was vom Schwarzwald.
Ganz besonders herzlich möchten wir uns bei unserem Sponsor - das Ferienland bedanken, welches uns diesen tollen VAUDE-Transschwalzwald ermöglicht hat, vielen, vielen Dank.
Außerdem möchten wir auch noch Centurion erwähnen, die uns mit Material großzügig unterstützt haben; Seba ist mit seinem Bike restlos zufrieden :

Uns fällt gerade noch ein, dass wir die Kinder von Schonach noch ganz lieb grüßen wollen für ihren tollen Einsatz am Start: Schonach vor, Schonach vor …

Tschüß an euch alle, wir hoffen, wir konnten euch einen kleinen Eindruck über unsere Erlebnisse vermitteln.
Ihr hört also wieder von uns, spätestens beim Schwarzwaldbike-Marathon in Furtwangen.


6. Etappe am 15.08.2008 / Engen - Grafenhausen
68,70 Kilometer und 1.600 Höhenmeter


Zum zweiten Mal Regen.
Wir haben uns vorgenommen keinen Stress zu machen um die letzten zwei Tage noch einigermaßen zu genießen. Vorhersage war Regen, es war kalt heute Morgen und wir haben uns mit Windstoppern an den Start begeben. Dort haben wir realisiert das Startblock C und D zusammengelegt wurden und wir ganz, ganz hinten waren. Davon wollten wir uns aber nicht ärgern lassen und haben trotzdem die heutige Etappe mit einem Lächeln begonnen.
Bei dieser zähen Einführungsrunde entsteht noch zusätzlicher Stress, weil bei niedriger Geschwindigkeit einige versuchen zu überholen und dadurch auch gefährliche Situationen entstehen. Am Brunnen hat es tatsächlich auch gleich ein paar hingelegt. Uns liegt der Versuch dieser Entzerrung nicht so sehr, die Geschwindigkeit müsste zügiger sein, für die Zuschauer ist es natürlich gut und für uns ist es als Fahrer schon nett noch Mal von Publikum und Beifall begleitet zu werden.

Auf der Strecke war es sehr feucht und der Boden war extrem klitschig, bei Abfahrten war es ein richtiger Balanceakt. Die Strecke war ansonsten easy, fast nur Autobahn, aber bei dem kalten Wetter war es genau richtig dafür. Zum Schluss fing es an zu regnen und nun wurde es richtig kalt und unangenehm und wir haben uns aufs Ziel und die warme Dusche gefreut. Wir sind gerne Warmduscher, besonders, weil es gestern bei uns nur kaltes Wasser gab.
So richtig schlammig wurden wir alle bei ner Abfahrt etwa nach der Hälfte. Aus dem Wald raus fahrend, fallen dann alle Brocken, die am Rad hängen auf einen.
Nach dem Ziel kam erstmal das Große Reinemachen und Fahrrad checken, die Bremsbeläge haben aber trotzdem schon wieder ganz schön gelitten.

Wir hoffen auf eine trockene Etappe morgen und warten auf den Titel finisher.


5. Etappe, Schonach/Ferienland - Engen
112,20 Kilometer und 1.910 Höhenmeter.


War nicht so toll.
Wir hatten uns ja schon nicht auf die Etappe gefreut und genau so hat es sich auch bewahrheitet. Anfangs probierten wir wie immer erstmal von unserem Startplatz zügig nach vorne zu kommen, dafür haben wir sehr viel Kraft investiert. Irgendwann hatten wir eine relativ große Gruppe von 20 Fahrern gefunden, aber in dieser gab es überhaupt keine Harmonie, das Tempo war unrhythmisch, schneller, langsamer, die Arbeit im Wind hat man sich nicht geteilt – vielleicht liegt es daran, dass MTBler nicht an Pulkfahren gewöhnt sind. Das hieß für uns immer versuchen dran zu bleiben, was auch sehr gefährlich ist, da man permanent aufmerksam sein muss. Dann kam es prompt zu einer Kollision mit einem anderen Fahrern, d.h. bei Bene hat sich einer im Lenker verhakt und sich dann auf dem Teer flach gelegt, wir hielt an um zu sehen was passiert ist und sind nicht auf positives Feedback gestoßen, leider hat er die Schuld nur bei uns gesucht, er hatte Schürfwunden und Materialschaden. Ganz klar, da lag keine Absicht unsererseits dahinter, es tut uns immer Leid, wenn sich jemand verletzt, aber bei einem Rennen können solche Dinge immer passieren.
Wie wir später erfuhren, sind heute viele solcher Dinge geschehen. Insgesamt könnte die Ursache an der heute gesamten aggressiven Stimmung im Fahrerfeld liegen, wie wir auch von anderen gehört haben.

Zum Schluss vorm Ziel hatte Seba noch einen schleichenden Pattfuß, der uns viel Zeit und Kraft gekostet hat, alle 3 km nachpumpen und viel heftiger treten und vorm Ziel wollten wir keinen Reifenwechsel mehr machen. Eine besondere Freude war für uns, dass uns ein Fahrer während des Pumpens eine Reifenfüllpatrone zugeworfen hat – Du kannst Dich gerne bei uns melden, es hat prima funktioniert - und dadurch wurde auch unser Gemüt wieder etwas aufgeheitert. Das hier hoch nach Engen kam für uns überraschend, aber es war super cool hier in die Altstadt rein, mal was anderes. Wir merken die Anstrengung der letzten Etappen, auch morgens fühlen wir, dass wir nicht voll regeneriert sind, leider hat Bene auch muskuläre Schmerzen am Oberkörper.Erstmal noch Dankeschöne für den super Empfang gestern in Schonach, daran zu denken hilft uns die nächsten Tage noch gut zu überstehen. Bis zum nächsten Tagebucheintrag

P.S. wir hoffen, dass wir die nächsten Tage bei hoffentlich schönem Wetter gut weiterkommen, damit es heute bei unserer schlechteste Tagesplatzierung bleibt.


4. Etappe, Wolfach - Schonach
55,30 Kilometer und 2.170 Höhenmeter.


Der Empfang war unglaublich, wie erträumt. Bei strahlendem Sonnenschein kamen wir in den Kurpark und prompt wurden wir angekündigt und konnten die Einfahrtsstrecke zum Ziel schon vorab genießen. Im Ziel haben alle gejubelt und es standen FotografInnen, Freunde, Bürgermeister, Familie und unser Sponsoren Herr Schürlein - das Ferienland - zum Gratulieren bereit, wir kamen uns gleich auch etwas prominent vor :))

Heute Morgen hat uns das gute Wetter motiviert aufzustehen, obwohl wir gestern bis 12 Uhr nachts noch schrauben mussten. Nach ein paar Kilometern zeigte sich zum Glück, dass unsere Reparaturen von Erfolg gekrönt waren, das war wichtig für heute um die Etappe erfolgreich in Angriff zu nehmen. Widererwarten war es trocken, es hat uns nach dem gestrigen heftigen Regen total verwundert, dass man so gut auf den Wegen fahren konnte. Die 50 km gingen schnell vorbei, es lief gut, wir haben uns aufs Ziel gefreut und die heutige Etappe kam uns sehr entgegen, weil wir unser Stärke, das Bergauffahren nutzen konnten.

Was es noch zu erzählen gibt, wir hatten kurz nach dem Schloss in Hornberg eine Panne, es ging steil bergauf auf einem Singletrail, Seba fuhr vorne, kam aus dem Tritt, musste absteigen und der Bene auch, weil er direkt hinter Seba fuhr, und kam nicht rechtszeitig aus den Klickpedalen raus, auch, weil sie von den Schiebepassagen verdreckt waren und so ist Bene unglücklich in einen Baum reingefallen, dabei ist Bene wenig passiert, aber den Bremshebel hat es rausgerissen. Dann haben wir bis oben geschoben und durften erstmal 10 Minuten reparieren.

Jetzt galt es erstmal die vorher bereits Überholten wieder einzuholen und möglichst die verlorene Zeit wieder gut zu machen. Irgendwann waren wir wieder ziemlich an dem Punkt an dem wir vorher waren, doch nach der Verpflegungsstation auf der Schönen Aussicht verfolgten wir eine Gruppe, die falsch abbog und wir hinterher. Nach 500 m bergab kam eine Schranke, und wir erkannten, dass wir falsch waren und mussten wider hoch.
Dasselbe Spiel von vorne und mit etwas Wut im Bauch sind wir nach Schonach gerast und gaben ordentlich Gas. Je näher wir Schonach kamen um so wohler fühlten wir uns wieder und das Grinsen kam in unsere Gesichter zurück bis wir schließlich mit der Zieleinfahrt belohnt wurden.

Es war für uns die schönste Einfahrt, natürlich auch wegen unserem Heimspiel, aber auch mit der Sonne und dem Aufenthalt im Kurpark, wir konnten uns schön draußen mit einer Grillwurst hinsetzten und mit anderen unterhalten, zum Beispiel mit Anja und Andi, die ebenfalls aus Schonach sind.

Wir sind froh, dass wir die ganzen Tage heil angekommen sind, und bedauern alle Verletzten, gerade auch vom Team Alde Gott, bei denen wir vor 2 Tagen einen gemütlichen Abend bei ein bis zwei Alde Gott Wein, verbrachten. Auf diesem Wege ganz schnelle gute Besserung - AUCH vom Schwarzwald-bike-Team alles Liebe.

Morgen kommt eine Etappe, auf die wir uns nicht so freuen, viel Kilometer mit weniger Höhenmetern - ach, kommt uns nicht eben nicht so entgegen.


3. Etappe, Bad Rippoldsau-Schapbach - Wolfach
75,00 Kilometer und 2.400 Höhenmeter

Falsche Hoffnung, das Wetter hat seine Drohung wahr gemacht, von Anfang bis Ende REGEN. Nicht nur nieselartig eher monsunmäßig.

Wir haben uns gut eingepackt, alles angezogen, was wir im Gepäck hatten und bei strömenden Regen gings los. Bei der ersten Schiebepassage nach 3 km waren unsere Füße schon total durchgeweicht. Die Strecke war anfangs noch o.k., aber einmal sind wir einen breiten Waldweg entlang gefahren und es kam uns Wasser entgegen wie bei einem kleinen Wildbach. Total komisches Gefühl, wenn einem so das Wasser entgegen kommt, ganz neuer Belag. Uns ging es sonst gut, nur bei den Abfahrten mussten wir aufpassen, weil wir nichts mehr gesehen hatten, Brille beschlägt, ohne Brille gings auch nicht, weil man ja vom Vordermann alles ins Gesicht geschleudert bekommt, und den Windschatten gibt man ja auch nicht auf.

Nach der Hälfte der Strecke kamen dann die ersten technischen Probleme, die man bei so einem Wetter wahrscheinlich gar nicht vermeiden kann, Bremse verschleißt sehr stark, Schaltung spinnt, überall knackt und quitscht es und man hat Angst, dass irgend etwas kracht. 5 km vorm Ziel war bei Bene ein kompletter Bremsenausfall! Und gerade auf dem Stück kamen die singltrails und Bene hat sich zum ersten Mal nicht auf ne tolle Abfahrt gefreut. Einmal musste Bene vom Rad springen um zu bremsen und irgendwie zum Stoppen zu kommen. Wir waren heil froh, als wir dann endlich ins Ziel gekommen sind.
Damit war der Stress aber nicht vorbei, woher kriegen wir jetzt Bremsbeläge? Da kam uns zugute, dass wir uns hier auskennen, weil wir aus der Gegend kommen und unser Freund Mario uns für heute unser Nachtlager bietet und er jetzt auch noch unser Chauffeur sein konnte. In Hornberg wurden wir fündig bei Rad-Faißt, wo wir die letzten vorhandenen passenden Bremsbeläge ergatterten. Beim Rausgehen kamen schon die Nächsten mit ihren Rädern auf dem Dach und vielleicht mit dem selben Wunsch entgegen.

So, jetzt müssen wir noch rumschrauben, aber ne Massage hatten wir uns trotzdem noch gegönnt.Morgen geht's nach Schonach, zu unserem Heimspiel, da wollten wir schon richtig Gas geben, aber bei dem Wetter heute und der nötigen Konzentration sind wir physisch und mental echt angestrengt. Im Kurpark morgen erwarten wir unsere Familie und Freunde von uns, die uns dort einen schönen Empfang bereiten werden . (Habt ihrs gehört!?)

Also dann bis morgen


2. Etappe, Bad Wildbad - Bad Rippoldsau-Schapbach
89,20 Kilometer und 2.750 Höhenmeter


Lief heut echt gut, wir hatten viel Respekt, weil es hieß ja Königsetappe. Deshalb sind wir lieber langsamer gefahren, als zu schnell. Am Anfang waren wir verhalten, aber zunächst mussten wir uns durch das Starterfeld durchwühlen, weil wir recht weit hinten gestartet waren. Irgendwann fanden wir eine ziemlich große Gruppe, mit der wir mit gefahren sind und das Tempo gut mithalten konnten, ohne zu Überziehen.

Dann haben wir doch gemerkt, dass wir gut drauf waren und vor allem, dass der gestrige Sturz keine Auswirkungen zeigte - nur optisch. Es gab auf der Etappe vier längere Anstiege, bei den beiden letzten brauchten wir kein Tempo rausnehmen, sondern konnten noch ein Schippe drauflegen.

Auf der Strecke gab es matschige, extrem feuchte Stellen und die Spurrille musste richtig getroffen werden um die Spur zu halten, deshalb sahen wir auch aus wie nach einer Schlammschlacht. Was wir wirklich sagen müssen ist, dass die Strecken super ausgeschildert sind, da kann man richtig problemlos durchfahren.

Heute ging es zügig bis zum Ende, und dem Regen konnten wir auch noch entrinnen. Die letzte Abfahrt war als schwieriges Element angekündigt, erwies sich jedoch als sehr gut fahrbar. Wir waren am Ziel beide richtig happy, weil alles prima klappt und wir ein super Team sind. Jetzt haben wir Hunger!

Für morgen hoffen wir, dass das Wetter nicht so schlecht wird und der momentane Regen aufhört. Wenn wir uns morgen so fühlen wie heute, wäre top.


1. Etappe: Pforzheim - Bad Wildbad
69,30 Kilometer und 1.880 Höhenmeter.


Am Anfang war es ein bisschen zäh und wir sind nach hinten durchgereicht worden bis zum eigentlichen Start., da wir mit unserer Startnummer 44 ganz weit vorne waren beim Starterfeld in Pforzheim.

Nach dem eigentlichen Start nach den neutralisierten Kilometern ging es erstmal bergauf, aber bei der ersten Abfahrt wurde hier richtig Gas gegeben, da gibt es keine Erholung, sondern es wird richtig Geschwindigkeit gemacht, im Gegensatz zu anderen Jedermanntagesrennen mit breit gemischten Leistungsstand, bei diesem Marathon sind doch schon viele Profis oder Semiprofis dabei. Man hat schon mehr Respekt, aber wir finden es schon toll und spannend uns mit ihnen messen zu können. Klar, man sieht wie viel besser sie sind, aber man kann sich selbst im Vergleich besser einordnen. Jedenfalls finden wir das sehr motivierend.

Wir haben einen guten Rhythmus gefunden, da sich das Feld nach einiger Zeit auseinander gezogen hat, konnten wir eine gute Teilung der Führungsarbeit aufbauen.

Alles ging super bis zum Sturz von Seba, den hat er natürlich extra für die Fotografin bei einer heftigen Abfahrt hinlegte, „zum Glück nur ein paar Schürfwunden und ich konnte auch gleich weiter fahren, war ja auch kurz vor Wildbad“.

Der anspruchsvollste Teil war zum Schluss, ein Trail, der auch schlammig und rutschig war, da mussten wir aufpassen, dass wir nicht absteigen mussten.

Unserer Absicht erstmal langsam zu fahren und Kräfte zu sparen ist angesichts der Mitfahrer misslungen, wir waren viel schneller als beabsichtigt. Aber Reserve haben wir schon noch UND WIR FREUEN UNS AUF DIE WEITERE TOUR:

War cool, dass wir Leute auf der Strecke hatten, Kommilitonen von Seba aus Karlsruhe und unserer Eltern, dass motiviert auch noch mal zusätzlich.

Jetzt sind wir gespannt, was der Abend noch bringt.



Zum Einstieg gabt es schon mal zu lesen wie es zum Start kam und welche Ziele sich die beiden gesteckt haben:

Nach einer Dia-Show über den Trans Schwarzwald im Herbst 2007 war für uns, Sebastian und Benedikt aus Schonach im Schwarzwald, klar: Das wollen wir auch machen!
Davor hatten wir mit Freunden eine Woche am Gardasee verbracht und konnten vom Biken einfach mal wieder nicht genug bekommen. Besonders gereizt hat uns vor allem der Gedanke als Geschwisterteam ein Rennen zu bestreiten und zum ersten Mal an einem Etappenrennen teilzunehmen. Bisher sind wir nur bei einigen „normalen“ Marathons, wie zum Beispiel dem Schwarzwald Bike Marathon in Furtwangen mitgefahren. Zu unserem Glück fanden wir mit „Das Ferienland“ einen Partner, der uns half diesen Traum wahr werden zu lassen. Denn für Student und Schüler wäre das sonst nur schwierig zu realisieren gewesen. Dass wir für unsere Heimat an den Start gehen wird uns zusätzlich motivieren. Außerdem ist Schonach auch noch Etappenort!

Für unseren Saisonhöhepunkt haben wir mehr trainiert als je zuvor, unter anderem auch am 24h-Rennen in München teilgenommen. Aber es ist uns natürlich klar dass die Profis uns immer noch um die Ohren fahren werden. Auch haben wir kein Begleitteam und werden uns um alles selbst kümmern müssen.
Unser primäres Ziel als Team Ferienland ist erst einmal anzukommen – und zwar soweit vorne und mit soviel Spaß wie möglich. Wie weit vorne wir uns einreihen können ist für uns kaum abzuschätzen. Sieben Tage am Stück ein Rennen zu fahren wird immens anstrengend sein. Wir werden sicherlich auch einmal einen schlechten Tag erwischen. Dann gemeinsam ins Ziel zu kommen ist sicherlich ein besonders befriedigendes Gefühl. Die Atmosphäre im Fahrerlager wird ebenfalls eine ganz neue Erfahrung sein.
Wichtig ist zuverlässiges Material. Mit der Unterstützung der deutschen Bikeschmiede Centurion sehen wir uns jetzt gut gerüstet. Wir müssen auch aufpassen dass wir nicht an den ersten Tagen schon alle „Körner“ verbrauchen. Wir werden also nicht allzu aggressiv in das Rennen starten, damit wir auf der Etappe nach Schonach noch Gas geben können. Darauf freuen wir uns ganz besonders.

Sebastian und Benedikt Ruf vom Team Ferienland
Sebastian und Benedikt Ruf vom Team Ferienland
Team Ferienland
Team Ferienland
Team Ferienland

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Links

http://services.datasport.com/2008/mtb/transschwarzwald/
VAUDE Trans Schwarzwald 2008 - Starterliste

http://www.dasferienland.de/mountain-biken.asp
Das Ferienland im Schwarzwald